Hbi Weilimdorf/Feuerbach - TSV Rudersberg 12:11

Niederlage in Feuerbach oder „Angriff mit Ladehemmung“
Im zweiten Spiel dieser Saison waren die Rudersbergerinnen zu Gast bei Hbi Weilimdorf in der Hugo-Kunzi-Halle in Feuerbach. Durch damalige Begegnungen in der Bezirksliga handelte es sich zwar nicht um einen völlig unbekannten Gegner, jedoch ist seit der letzten Begegnung natürlich schon etwas Zeit vergangen. So war zwar nicht klar, was in Feuerbach gegen den Bezirksligaabsteiger zu erwarten ist, außer dass es nicht einfach werden würde.
Schon der Beginn der ersten Halbzeit zeigte ganz deutlich, das in diesem Spiel wohl nicht viel Tore fallen würden. Aufgrund starker Abwehrleistungen beider Mannschaften, aber auch technischen Fehlern und Abschlussschwierigkeiten im Angriff stand es nach 12 Minuten 1:0 für den Gastgeber. Erst jetzt fanden die Gäste auch im Angriff ein paar Lücken und konnten mit 3 Toren in Folge mit 1:3 in Führung gehen. Leider war dies nur ein kurzes Strohfeuer: einige Abspielfehler und Unsicherheiten im Angriff verhalfen nun den Gastgeberinnen zu weiteren Toren. Bis zur Halbzeit nutzten die Frauen von Hbi Weilimdorf um auf 8:4 davon zuziehen.
Das Motto der Rudersbergerinnen für die zweite Halbzeit musste ganz klar lauten: Tore, Tore, Tore. Leider konnte man von diesem Motto und dementsprechend auch von Toren in den ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit nichts sehen. Einzig die starke Abwehrleistung konnte man hier positiv hervorheben, denn so kamen auch die Gastgeberinnen zu keinem Tor in der ersten Viertelstunde. Als dieser Bann gebrochen war, kämpften sich die Gäste aus Rudersberg zwar Tor um Tor heran, doch leider verhinderten weiterhin einige Unsicherheiten im Angriff den in der Luft liegenden Ausgleich. Dies sollte sich leider auch nicht mehr ändern, nachdem ein 7 Meter drei Sekunden vor Spielendeden Gästen zugesprochen wurde: leider konnte dieser nicht verwandelt werden, so dass an diesem Samstag am Ende eine knappe Niederlage zu Buche stand. Verloren wurde das Spiel jedoch nicht mit diesem nicht verwandelten 7 Meter, sondern durch Schwierigkeiten im Angriff über das gesamte Spiel.
Eins ist sicher: für die nächsten Spiele kann auf einer sicheren und sehr starken Abwehrleistung aufgebaut werden. Kommen dann weniger Ladehemmungen im Angriff hinzu, werden wieder mehr Tore zu sehen sein und sicher auch Punkte auf der Habenseite verbucht werden.

Es spielten: Bine Jansen (Tor), Cathrin Fischer (Tor), Kathrin Schuster, Bianca Frenz, Sabrina Klaus, Marion Bäuerle, Juliane Becker, Melanie Eisemann, Elena Trovato, Corinna Purmann, Katrin Bareiß, Susanne Degel.